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Mai: Monat des Haarausfalls
17. Mai 2012 - Dr. Uwe Schwichtenberg

Haarausfall – eine ernst zu nehmende Situation unter der immer mehr Menschen in Deutschland leiden. Schnelle und schmerzfreie Abhilfe mit Haarersatz ist oft die einfachste Lösung für die optischen und psychischen Probleme der Betroffenen. Nur wissen das die wenigsten, denn über Haarausfall und seine Folgen spricht man nicht. Wie schon letztes Jahr stellt der Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten e.V., BVZ, im Mai das Thema Haarausfall und die Information über die unterschiedlichen Möglichkeiten von geeignetem Haarersatz in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Mit diesem Monat des Haarausfalls sollen Betroffene und ihre Familien genauso wie Ärzte und Krankenkassen angesprochen werden. „Wir wünschen uns einen offenen und vorurteilsfreien Umgang mit dem Thema Haarausfall und Haarersatz“, fordert Petra Dehler, Pressereferentin des BVZ.

„Wenn ich nur endlich wüsste warum ich seit Jahren unter so starkem Haarausfall leide, dann würde der Dämon „Haarausfall“ einen großen Teil seines Schreckens verlieren. Aber gar nicht zu wissen, gegen welchen Gegner man da ankämpft, woher er kommt und wie man ihn langfristig besiegt, ist zermürbend“, erklärt Silvia W. ihr Dilemma, das sie nicht nur optisch, sondern vor allem auch psychisch belastet. Ob erblich, krankheits- oder hormonbedingt, die Gründe für Haarausfall sind vielfältig, nach wie vor allerdings noch lange nicht ausreichend erforscht. Jeder zweite Mann und jede siebte Frau* müssen sich im Laufe ihres Lebens mit dem Thema „Haarausfall“ auseinandersetzen und akzeptieren, dass es häufig eine langfristige Diagnose ohne Chance auf Heilung ist. Während sich die Ärzte um das Krankheitsbild kümmern, ist der Zweithaar Spezialist verantwortlich für die optische Kaschierung der Folgen des Haarausfalls. Es gilt, Menschen mit kahlen Stellen, durchscheinender Kopfhaut, Geheimratsecken oder Glatze mit Haarersatz so zu versorgen, dass sie wieder ihre Wunschfrisur tragen können und Lebensfreude zurück gewinnen.

Erste Anlaufadresse für Betroffene, oft verzweifelt aufgrund der Diagnose „Haarausfall“ und allein gelassen mit den optischen Folgen, ist immer häufiger der BVZ. Hier erhalten sie umfassende und kompetente Antworten auf ihre Fragen und erfahren, welche Möglichkeiten des Haarersatzes es gibt. „Es ist nicht Aufgabe der Ärzte, Patienten im Detail über Möglichkeiten von Haarersatz zu informieren. Zu wissen, dass es für nahezu jede Haarsituation eine individuelle Lösung gibt und wo diese erhältlich ist, das alleine würde den Betroffenen schon helfen. Der BVZ möchte das Thema Haarausfall offensiv zur Sprache bringen, über Lösungen informieren und erreichen, dass vom Betroffenen über den Arzt und die Krankenkassen bis hin zum Zweithaar-Spezialisten alle Hand in Hand arbeiten“, fasst Peter Volk, Geschäftsführer und erster Vorsitzender des BVZ das Anliegen des Verbandes mit der Etablierung des Monats des Haarausfalls zusammen.

Petra Dehler weist darauf hin, dass es von zentraler Bedeutung sei, dass im Haarausfallmonat Mai alle Formen von Haarausfall im Mittelpunkt stünden und nicht nur der von einer Chemotherapie ausgelöste. „Die Vielzahl der Betroffenen, die unter einem nicht erklärbaren Haarausfall leiden, sind keine Minderheit. In der Öffentlichkeit werden sie allerdings kaum wahrgenommen. Wir möchten aufklären und allen Menschen mit Haarausfall zeigen, dass Ihr Problem nicht sichtbar sein muss“, betont Dehler, die als Inhaberin einer Zweithaar-Praxis auch aus eigener Erfahrung spricht.

Mit umfassenden und fundierten Aufklärungsbroschüren können Ärzte und Krankenkassen Betroffenen schon beim ersten Kontakt Informationsmaterial überreichen und ihnen so die erste Sorge vor den optischen Folgen von Haarausfall nehmen. Darüber hinaus können sie ihnen Auskunft darüber geben, wo professionelle Hilfe bzw. geeignete Zweithaar-Spezialisten zu finden sind. Geplant sind neben nationalen Aktivitäten auch regionale und lokale Maßnahmen, die die Mitglieder des BVZ an ihrem jeweiligen Standort, möglichst gemeinsam mit Ärzten und Krankenkassen, initiieren. Die Kombination dieser Spezialisten für Haarausfall dokumentiert dann nicht nur geballte Kompetenz, sondern soll vor allem beim Betroffenen dafür sorgen, dass er Vertrauen fasst und sich an professionelle Ansprechpartner wendet. Wer keinen Zweithaar-Spezialisten in seiner Nähe kennt, kann auf die Suchfunktion nach Postleitzahlen auf der BVZ-Homepage www.bvz-info.de zurückgreifen. Haarausfall kann jeden treffen. Die Angst davor kann einem niemand nehmen. Doch zu wissen, dass mit gut gemachtem Haarersatz der Haarausfall unsichtbar wird, hilft der Psyche und gibt Lebensqualität zurück.

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