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Expertenrat zum anlagebedingten Haarausfall des Mannes

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Thema: Neu Forschungsergebnisse
2023-05-27
Autor:
Dr. Mabuse
Hallo,
ist Ihnen zu dieser Entwicklung etwas neueres bekannt ? - Danke
https://www.br.de/nachrichten/wissen/glatze-ade-erlanger-forscher-entdecken-mittel-gegen-haarausfall,Sn7xiiT
"Es gebe zwar bereits zwei Wirkstoffe, die gegen hormonellen Haarausfall helfen, heißt es von der Uni Erlangen. Der Nachteil aber sei, dass die Behandlung dauerhaft sein müsse. Sobald die Therapie unterbrochen werde, gehe auch der Erfolg und das Haupthaar verloren. Der neuentwickelte Wirkstoff hingegen rege die Bildung neuer Haarfollikel an, aus denen dann neue Haare wachsen können.
Das Mittel, das so viele Männer herbeisehnen, basiert auf einer löslichen Form des CD83-Moleküls. In vorklinischen Studien habe es bislang keine Nebenwirkungen gegeben, so die Uni. Nun möchte das Wissenschaftsteam der Hautklinik am Universitätsklinikum Erlangen und der Abteilung für Immunmodulation der Universität ein Unternehmen gründen und den Wirkstoff auf den Markt bringen. Gelingen soll das mit dem m4 Award des Freistaats Bayern. Diesen Preis, der mit einer Förderung in Höhe von 500.000 Euro verbunden ist, konnten Prof. Dr. Alexander Steinkasserer, Dr. Dmytro Royzman und Prof. Dr. Carola Berking jetzt entgegennehmen.
Mit dem m4 Award unterstützt der Freistaat Bayern im Bereich Biomedizin den Weg aus dem Forschungslabor auf den Markt. Neben dem Preisgeld gewinnen die Sieger auch eine zweijährige intensive Projektbegleitung. In bislang fünf Preisrunden mit 25 ausgezeichneten Forschungsprojekten schafften es neun, ein neues Unternehmen zu gründen.
Ob das mit dem Erlanger Haarwuchsmittel gelingt, wird sich zeigen. Immerhin hat das Forscherteam dem Kind schon einen Namen gegeben, nämlich MalliaBioTech."
Dr. Andreas Finner

Experte
Beiträge:1304
2023-05-29

Guten Tag,

der mögliche therapeutische Ansatz bei androgenetischer Alopezie erschließt sich mir nicht, da es ja eher keine immunologischen Prozesse sind. In jedem Fall handelt es sich um Grundlagenforschung ohne kurzfristig zu erwartende Therapie.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Finner

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