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Expertenrat zum anlagebedingten Haarausfall des Mannes

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Thema: "voriger Beitrag von junge24"
2005-04-18
Autor:
junge24
Ich danke ihnen für den Beitrag den sie mir geleistet haben.
Dass es ein normaler Vorgang ist beruhigt mich auf eine Art und Weise, doch gleichzeitig beunruhigt es mich ja auch.
Das heisst dass ich unter verstärkten Haarverlust leide, denn die Menge und wie Leicht die Haare ausfallen ist nicht normal. und frage mich nun schon, ob es sein kann dass Finasterid nicht wirkt, und dass der Haarausfall seinen Lauf nimmt. Ist sowas denn möglich?
Natürlich im Falle dass es kein Ekzem ist (nehme ich nämlich an).
auch weil ich gelesen habe dass kopfjucken oft bei Leuten auftritt die anlagebedingten haarausfall haben.
Oder ist dieser Vorgang eine Art: Shedding, wo ja die unteren Haare praktisch den oberen wegdrücken?

sie haben geschrieben, dass: Zunächst muss klar gestellt werden, dass Apotheken beziehungsweise deren Apotheker keine Medikament wie Propecia verschreiben können.

Heisst es, dass diese Medikamente nicht von Apothekern hergestellt werden darf, oder dass es sogar gar nicht erlaubt ist? Wäre ja interessant zu wissen, da ich mich dann übers Ohr gehauen fühle ohne drauf hingewiesen worden zu sein.
Mfg

Dr. Jens Meyer

Experte
Beiträge:135
2005-04-19
Sehr geehrter Fragesteller,



Nach den Ergebnissen der großen Studien ist Propecia in der Lage, das Fortschreiten der Haarlichtung in 90% der Fälle zu stoppen. In den restlichen 10% wirkt Propecia nicht, oder die Entwicklung der Haarlichtung wird zumindest verlangsamt. Ein Shedding ist unter der Therapie mit Propecia nicht zu erwarten. Zur Abgabe von selbsthergestellten Finasterid-Tabletten durch Apotheker schrieb mein Kollege Dr. Kunte: "Rechtlich kenne ich mich nicht so genau aus, aber möglicherweise macht sich der Apotheker strafbar, wenn er statt des patentrechtlich geschützten Propecia den Inhaltsstoff Finasterid 1 mg zur Therapie des Haarausfalls herstellen würde. Auch könnte es Probleme für den Arzt geben, der ein solches Rezept ausstellt."



Ihr Dr. J. Meyer

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