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Thema: Narbenkorrektur
2005-09-06
Autor:
Matze 22
Herr Dr. Neidel,

vielen Dank für Ihre Antwort. Von der Narbentechnik von Frechet und Rose habe ich bereits gehört. Ergebnisse sind ja wohl auch dieses Jahr in Brüssel gezeigt worden. Können Sie mir bitte mitteilen, ob bereits Spezialisten diese relativ neue Technik in Deutschland anwenden? Gibt es in Deutschland überhaupt Ärzte, die dies bereits beherrschen? Falls Sie hier keine Auskunft geben können oder wollen, so wäre mir zumindest mit einer Information geholfen, wo weitergehende Informationen über Spezialisten im Bereich "Narbenkorrektur" zu finden sind.

Besten Dank
Dr. Frank G. Neidel

Experte
Beiträge:169
2005-09-08
Sehr geehrter Matze,



Danke für Ihre Anfrage. Zu den Narben allgemein ist zu bemerken, dass nur die wenigsten Narben vor Einführung dieser Techniken schlecht waren. Vielmehr wurden häufig schlechte Narben von solchen produziert, die keine richtige chirurgische Ausbildung hatten, kein operatives Fach erlernt hatten oder gar keine Ärzte sind und trotzdem Haartransplantationen durchführten und noch durchführen. In Deutschland ist das rechtlich alles möglich. Der Leid tragende ist in solchen Fällen immer der Patient.



Unser Praxisteam führt seit Jahren eine sehr gute Nahttechnik durch, die häufig ebenso unsichtbare Narben hinterließ. Seit Einführung der neuen Techniken haben wir eine wissenschaftliche Studie zum Vergleich der ursprünglichen mit der neuen Technik. Wir haben bereits über 50 Patienten mit dieser neuen Technik versorgt und werden in einem Jahr vergleichen können, ob diese Technik wirklich der von uns seit jeher angewandten Technik überlegen ist.



Abschließend ist zu bemerken, dass glücklicherweise fast jede durch Streifen Entnahme produzierte Narbe zu korrigieren ist. Bei einigen Ausnahmen mit extrem breiten Narben ist auch die neue Technik nicht anwendbar und man muß auf plastisch chirurgische Maßnahmen, wie Z-Plastik etc. zurückgreifen.



Falls Sie Interesse haben, können wir Ihre Situation im Vorfeld analysieren und dann eventuell eine Korrektur von erfahrenen Fachleuten anläßlich des Kongresses der ESHRS im Mai 2006 in Zürich vornehmen lassen.



Mit freundlichen Grüßen, Dr. Neidel


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