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Expertenrat zum anlagebedingten Haarausfall der Frau

Thema: nachfrage zu pille absetzen
Autor:
lilli
2017-09-09 16:30:40
ich hätte noch eine nachfrage

sie meinen es wäre sinnvoll vor dem Pille absetzen mit Minoxidil anzufangen.

dies nehme ich allerdings auch schon seit einigen Jahren. Fing damit an als sich der Haarausfall nach der Pilleneinnahme gebessert hatte. Aber ich dachte vll wachsen damit noch einige Haare nach.
Der Haarausfall ist damals nicht besser geworden meiner Meinung und groß nachgewachsen ist auch nichts.. ich nehme es trotzdem immernoch.

Tja wie ist das nun wenn ich Regaine ja schon so lange nehme und die Pille absetze? Würde das dann trotzdem bei eventuellem androgenetischem Haarausfall helfen???



und noch eine Frage.. ich habe hier ganz oft gelesen das wenn viele Haare ausfallen das ein diffuser und kein erblich bedingter Haarausfall sein müsste.
So war das bei mir damals.. es fielen um die 200 und mehr pro Tag aus. wie gesagt die Pille half denke ich.. (Wenn man das sagen kann wenn das tatsächlich 8 Monate dauern kann.).

Was bedeutet das dann? Das irgendwas mit den Hormonen nicht stimmte?
oder doch erblich weil sie meinen die Pille kann auch einen anlagebedingten Haarausfall stabilisieren.


Autor:
Dr. Uwe Schwichtenberg
Dr. Uwe Schwichtenberg
Experte
Beiträge:199
2017-09-17 18:31:13
Sehr geehrte Fragestellerin

Ziel einer Behandlung des anlagebedingten Haarausfalles ist, dass die Haare vom Tag des Therapiestartes erhalten bleiben. In Ihrem Fall könnte Minoxidil dieses Ziel erfüllt haben und sollte dann dauerhaft fortgeführt werden. Bei Frauen liegt oft ein Mischbild vor mit anlagebedingtem Haarausfall mit einer zusätzlichen oftmals schwankenden diffusen Komponente. Wichtig ist, dass man den Therapieerfolg immer am Bild auf der Kopfhaut beurteilt und nicht an den ohnehin unterschiedlich hohen Haarausfallsraten des diffusen Anteils.
Die Fragestellung, welche Art des Haarausfalles bei Ihnen persönlich vorliegt, ist auf diesem Weg nicht zu beantworten, dafür bedarf es einer Untersuchung

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Uwe Schwichtenberg

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