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Expertenrat zur Alopecia areata

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Thema: Alopecia Areata Frage
2021-08-02
Autor:
Fragesteller
Sehr geehrtes Expertenteam,
meine Tochter damals 10,5 Jahre erlitt Ende Mai 2020 eine AA Schub. Es war der erste und bisher einzige. Damals befand sich eine ca. 4x4 cm große Kahle Fläche hinter dem rechtem Ohr. Diese Stelle war noch mit ganz wenig vereinzelten langen Haaren versehen. Auffällig an der Stelle war ein Muttermal (5mmx5mm Groß) was entzündlich aussah und eine leichte Schuppung aufwies. Ebenso war am Haarwirbel eine Stelle (1cm) die nicht Kahl war aber " dünner" bewachsen erschien Soweit ich mich erinnere war dort die haut auch etwas rau. Eine Pilzkultur wurde angelegt aber nach 3 Tagen ohne Befund diagnostiziert. Meine Tochter erhielt dann eine Cortisoncreme für 10 Tage. Ca 3 Monate später ( Ende August) waren dann die Haare an beiden Stellen wieder vollkommen mit kräftigen Haaren von 1 cm länge bedeckt was im Umkehrschluss bedeutet das der Haarwuchs 2 Monate nach dem ausfallen wieder begann .Als weitere Befunde wurde ein Vitamin D Mangel und leicht erhöhte TSH Werte festgestellt. Sie hat leichten Heuschnupfen und in der Familie sind keine Fälle von AA bekannt. Nagelveränderungen hatte sie auch nicht.

Nun zu meinen Fragen. Worauf beziehen sich die Prognosen bei AA
1.) Ist es eine gute Prognose das der Verlauf meiner Tochter kurz und mild war oder wird er wieder zur schlechten Prognose sollte sie später im Leben erneut erkranken weil sie schon als Kind einmal AA hatte? Oder bedeutet es in der Kindheit ist die Prognose schlechter bei viel Haarverlust und langem Verlauf.

2.) Gibt es Daten/Statistiken die einmalig im Leben auftretende AA Fälle ohne Rezidiv dokumentieren.

Zuletzt noch ein Lob an diese Informationsseite und den Expertenrat.
Dr. Andreas Finner

Experte
Beiträge:157
2021-08-02

Guten Tag,

nichts genaues weiß man nicht, d.h. eine ganaue Prognose der AA ist nicht möglich. Ich empfehle, nicht weiter über das Thema nachzudenken, jedoch einen Vitamin- D und Eisenmangel zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Finner

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